Was ist eine Landingpage?
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem einzigen Ziel. Besucher kommen über eine Anzeige, einen Link oder einen QR-Code dorthin und finden genau das Angebot, das sie gesucht haben.
Sven Schusteraktualisiert am
Die Kurzantwort
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite, die ein Angebot erklärt und Besucher zu einem nächsten Schritt führt, etwa einer Anfrage, einem Termin oder einer Anmeldung. Sie passt, wenn ein Angebot im Vordergrund stehen soll, zum Beispiel für eine Anzeige oder einen QR-Code. Eine Website hat mehrere Seiten mit Menü und eignet sich, wenn du mehrere Leistungen oder Orte anbietest.
- Ein Thema, ein Ziel, wenige Links.
- Die erste Seite einer Website heißt Startseite. Eine Landingpage ist meist etwas anderes.
Was mit Landingpage gemeint ist
Der Begriff kommt aus dem Englischen und meint die Seite, auf der jemand nach einem Klick „landet“. Der Verband der Gründer und Selbstständigen beschreibt sie als Seite, die Besucher zu einer bestimmten Handlung führt, etwa einer Kontaktanfrage. Im Alltag sind damit zwei Dinge gemeint:
- Die Zielseite für ein Angebot. Wer auf eine Anzeige, einen Link im Newsletter oder einen QR-Code tippt, kommt auf eine Seite, die nur dieses Angebot erklärt. Deshalb sagt man auch Zielseite.
- Eine Website auf einer einzigen Seite. Alles steht untereinander, vom Angebot über Bewertungen bis zum Kontaktformular. Dafür sagt man auch Onepager. Wann so eine One-Page-Website reicht, erklärt ein eigener Ratgeber.
Manche nennen auch die Startseite einer Website so. Gemeint ist in der Regel aber eine Seite mit genau einem Angebot und einem Ziel.
Typische Arten
- Angebotsseite für eine bestimmte Leistung
- Anmeldeseite für einen Kurs oder eine Veranstaltung
- Terminseite, auf der Besucher direkt buchen
- Zielseite für eine Anzeige bei Google oder in sozialen Netzwerken
Landingpage und Website im Vergleich
Oft gibt es beides zusammen: Eine ausführliche Seite für eine Leistung ist im Grunde eine Landingpage innerhalb einer Website.
Der Unterschied in vier Punkten
Umfang
Landingpage: eine Seite. Website: mehrere Seiten mit Menü.
Ziel
Landingpage: genau ein nächster Schritt. Website: mehrere Wege, je nach Besucher.
Bei Google
Landingpage: vor allem für ihr eines Thema. Website: jede Seite kann für ein eigenes Thema gefunden werden.
Später
Landingpage: bleibt beim Angebot. Website: wächst mit neuen Seiten mit deinem Geschäft.
Wann sich eine Landingpage lohnt
- Du startest eine neue Leistung, einen Kurs oder ein Saisonangebot.
- Du lädst zu einer Eröffnung oder Veranstaltung ein und möchtest Anmeldungen sammeln.
- Du schaltest Werbung, und wer auf die Anzeige klickt, soll beim passenden Angebot landen.
- Du druckst einen QR-Code auf Flyer, Visitenkarten oder dein Fahrzeug.
- Du machst dich selbstständig und willst mit einem Angebot schnell zu finden sein.
Wann eine Website besser passt
Bietest du mehrere Leistungen an oder willst in verschiedenen Orten gefunden werden, bekommt am besten jede Leistung und jeder Ort eine eigene Seite. Dann ist eine Website mit mehreren Seiten die bessere Wahl. Eine Landingpage kann später eine Seite dieser Website werden.
So ist eine gute Landingpage aufgebaut
Die Abschnitte folgen den Fragen, die sich Besucher beim Lesen stellen.
Sieben Abschnitte von oben nach unten
Überschrift mit Versprechen
Ein Satz, der sagt, was Besucher bekommen und für wen das Angebot gedacht ist.
Kurzer Nutzen und ein Knopf
Wer gleich überzeugt ist, findet den nächsten Schritt schon im ersten Abschnitt.
Das Angebot im Detail
Was genau dazugehört. Bilder erklären hier oft mehr als lange Absätze.
Bewertungen und Beispiele
Kundenstimmen, Beispiele deiner Arbeit und ein Foto von dir zeigen, wer dahintersteht.
Ablauf und Preis
Was nach der Anfrage passiert und womit Besucher rechnen können.
Häufige Fragen
Antworten auf das, was Kunden sonst am Telefon fragen.
Noch einmal der Knopf
Am Ende steht der Schritt, um den es geht: ein kurzes Formular, ein Termin oder ein Anruf.
Drei Landingpages, wie sie aussehen könnten
Die Fälle sind ausgedacht, aber typisch. In allen dreien verstehen Besucher sofort, worum es geht, und haben genau einen nächsten Schritt vor sich.
- Familienfotos zu Weihnachten: Beispielbilder, Ablauf, Preis und ein Formular für die Terminanfrage
- Ein neuer Abendkurs: für wen er gedacht ist, wann und wo, und die Anmeldung direkt auf der Seite
- Badsanierung über eine Google-Anzeige: Fotos fertiger Bäder, der Ablauf und eine Anfrage
Wie Besucher auf deine Landingpage kommen
Eine Landingpage hat oft kein großes Menü, das zu ihr führt. Du lenkst Besucher gezielt dorthin:
- Anzeigen. Bei Google oder in sozialen Netzwerken. Google bewertet bei Anzeigen auch, wie relevant und hilfreich die Seite dahinter ist. Die Landingpage sollte also genau das halten, was die Anzeige verspricht.
- QR-Code. Auf Flyer, Plakat, Visitenkarte oder Fahrzeug. Wer scannt, landet ohne Umweg beim Angebot.
- Links. Im Newsletter, in deinem Google-Unternehmensprofil, in sozialen Netzwerken oder in der E-Mail-Signatur.
- Google-Suche. Auch ohne Anzeige kann die Seite gefunden werden, vor allem für das eine Thema, um das es auf ihr geht.
Eine Landingpage planen
- Ziel festlegen. Was sollen Besucher am Ende tun: anfragen, buchen, anrufen oder sich anmelden?
- Angebot in einem Satz. Was bekommen Besucher, und für wen ist es gedacht?
- Kontaktweg einrichten. Ein kurzes Formular, ein Termin zum Buchen oder deine Telefonnummer.
- Nach dem Start nachbessern. Zähl die Anfragen und probier bei Bedarf eine andere Überschrift aus.
Impressum und Datenschutzerklärung gehören bei geschäftlichen Seiten in Deutschland in aller Regel dazu. Was sonst noch wichtig ist, steht im Ratgeber Was gehört auf eine Website?.
Was eine Landingpage kostet
Verlässliche, unabhängige Marktpreise speziell für Landingpages gibt es kaum. Die Preise, die im Netz kursieren, stammen meist von Anbietern selbst. Der Preis hängt an denselben Punkten wie bei jeder Website:
- Wer schreibt die Texte, du oder jemand anderes?
- Woher kommen die Fotos: eigene Bilder, ein Fotograf oder Bilddatenbanken?
- Welche Funktionen braucht es, etwa eine Terminbuchung oder Anmeldung?
- Wer kümmert sich nach dem Start um Technik, Updates und Änderungen?
Baust du selbst mit einem Baukasten, zahlst du vor allem mit Zeit und einem monatlichen Abo. Lässt du bauen, bezahlst du die Arbeit, dafür sind Texte und Gestaltung oft dabei. Einen Überblick über alle Wege gibt der Ratgeber Was kostet eine Website?.
Stand der Angaben: Oktober 2026.
Häufige Fragen zur Landingpage
Was ist der Unterschied zwischen Landingpage und Website?
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem Ziel. Eine Website hat mehrere Seiten mit Menü und führt Besucher je nach Interesse zu unterschiedlichen Angeboten.
Ist eine Landingpage dasselbe wie ein Onepager?
Fast. Ein Onepager ist eine ganze Website auf einer Seite, bei der Landingpage steht ein Ziel im Vordergrund. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet.
Wie nennt man die erste Seite einer Website?
Startseite, auf Englisch Homepage. Sie führt zu vielen Bereichen, eine Landingpage zu genau einem Schritt.
Braucht eine Landingpage ein Impressum?
Wenn sie geschäftlich genutzt wird, in Deutschland in aller Regel ja, dazu eine Datenschutzerklärung.
Kann aus einer Landingpage später eine größere Website werden?
Ja, wenn die Technik dahinter weitere Seiten zulässt. Frag beim Bau danach.
Deine Landingpage mit dem Startpaket
Bei Simplexo ist eine Landingpage das Startpaket: Design, Texte, Kontaktseite, Impressum und Datenschutz. Vom Projektgespräch bis online vergehen 10 Tage.
